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Filme: Gladiator (2000)

Der unter der Regie von Ridley Scott verfilmet Monumentalfilm über die Rache eines römischen Feldherren erhielt bei seinem erfolgreichen Kassenstart durchweg gute Bewertungen und fuhr unter anderem auch fünf Academy Awards ein.

Im Mittelpunkt des Films steht der Feldherr Maximus Decimus. Als enger Vertrauter des römischen Kaisers wird ihm von diesem bei seinem Tod die Aufgabe übertragen, das Kaisertum abzuschaffen und eine römische Republik herzustellen. Dies durchkreuzt jedoch die Herrschaftspläne des kaiserlichen Sohnes und rechtmäßigen Herrschers. Dieser verweigert den letzten Willen seines Vaters und krönt sich in Rom zum Kaiser. Außerdem veranlasst er die Ermordung des  Maximus Decimus und seiner Familie. Während sich der Protagonist gerade noch retten kann, muss er hilflos miterleben wie seine Frau und Sohn hingerichtet werden. Dies veranlasst ihn zu einem Rachefeldzug gegen den Kaiser, der ihn letztendlich als Gladiator in das Kolosseum nach Rom führt, was dem Film auch seinen Titel gibt.

Historisch gesehen ist der Film durchaus interessant, da ein Römer im Mittelpunkt steht und viele geschichtsträchtige Schauplätze gezeigt werden. Allerdings muss man bedenken, dass die gezeigte Geschichte rein fiktiver Natur ist, was auch extra nochmal im Abspann beteuert wird. Dies gab den Produzenten mehr Freiraum bei der Handlungs-Inszenierung. Trotzdem kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass manche Aspekte des Films - historisch gesehen - wenig Sinn machen. Ein Beispiel dafür ist die Anfangsschlacht in den ersten Minuten des Films, bei der eine Legion Römer mit Hilfe von Belagerungswaffen gegen Germanen kämpft. Dass dies eher der optischen Verschönerung dient, sagt schon der Name dieser Kriegsgeräte, die aufgrund ihrer Schwerfälligkeit wirklich nur in langwierigen Belagerungs-Situationen Sinn machten. Neben dem eben genannten Aspekt gibt es noch einige andere Kritikpunkte, die wir jedoch außen vor lassen werden. Ein Herumreiten auf diesen historischen Schwächen würde einem Film auch unrecht tun, der von Anfang an nicht darauf aus war ein geschichtlich korrektes Gesamtbild abzuliefern. Der wahre Fokus dieses Filmes liegt darauf, eine dramatische, abendfüllende Unterhaltung zu bieten. Und dieses Ziel erreicht der Streifen definitiv.

 

 

 

 

1.12.15 23:51

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gernhard / Website (1.12.15 23:17)
Sehr interessant, einer meiner lieblingsfilme.

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